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Jahreshauptversammlung am 14. Oktober: Zuversicht nach den Corona-Einschränkungen wächst

 „Unsere Sektion wie auch unsere Hütten haben die massiven Corona-Einschränkungen recht gut überstanden“. So fasste der Vorsitzende Roland Fischer bei der Jahreshauptversammlung am 14. Oktober im Sportzentrum Ost das vergangene Jahr zusammen. Insbesondere bei den Gruppenleitern und Referenten wächst die Zuversicht, dass bald wieder „Normalität“ einkehrt.

So berichtete Winz Schröter von der Ortsgruppe (OG) Bietigheim von einer großen Resonanz auf den Wiederbeginn der monatlichen Wander-FIT-Touren im Juli. Bis auf weiteres stünde ein großes Picknick im Freien anstelle der gemeinsamen Einkehr, womit alle gut leben könnten. Ralph Pfirrman von der OG Vaihingen beklagte zwar einen längeren Ausfall der Monatstreffen. „Dafür konnten wir mit großer Umsicht die geplanten Ausbildungen und das anspruchsvolle Tourenprogramm in Eis und Fels weitestgehend durchführen“. Von einer Skitour für Einsteiger im Schwarzwald abgesehen hatte die Alpinsportgruppe dagegen eher auf spontane Treffen in der Region umgesattelt, wie Wulf Henke erläuterte. „Neben dem bewährten Klettern in den Felsengärten stand die Entdeckung des Stand-up Paddelns auf der Enz“.

Erleichtert nach den ersten Treffen seit Schuljahresbeginn zeigte sich auch Thomas Mayer, der die insgesamt vier Familiengruppen vertrat. Nachdem monatelang „gar nichts ging, sind offenbar die allermeisten wieder gerne an Bord.“ Ähnlich liefe es bei der jüngeren der beiden Jugendgruppen, wo jetzt schon wieder eine Warteliste bestehe, berichtete Max Girrbach. Mithilfe eines mit großem Beifall bedachten Videos demonstrierte er, wie wohl sich die Erfahreneren beim Höhlenforschen fühlten. Der Pandemie zum Opfer gefallen seien laut Beate Haas hingegen die Sportkletter-Kurse. Wenig besser erging es der Gruppe Ü30 um Thomas Trenc, die aber seit kurzem wieder Klettertreffs anbiete. Der für Ausbildungen verantwortliche Vorstand Andy Jeutter ergänzte, dass insbesondere in der Halle die Zahl der Kurse um die Hälfte eingebrochen sei, weswegen er einen großen Nachholbedarf erwarte.

Naturgemäß mit reichlich Abstand und bei Ausfahrten meist in der Region unterwegs sind die Mountainbiker. Auch bei größeren Ausfahrten in deutsche Mittelgebirge gab es laut Carsten Disselhoff kaum Probleme. Geradezu befördert von den Einschränkungen der Pandemie schien der Start des mit dem Forst zusammen entwickelten Projekts „Wir für den Wald“, wie Roland Fischer nicht ohne Stolz berichtete. „Mit einer großartigen Unterstützung vieler Mitglieder, nicht zuletzt aus der Jugend, konnten wir nahe Pulverdingen über 2000 Bäume pflanzen und betreuen“. Die Aktion habe inzwischen sogar über die Landesgrenzen hinaus im Alpenraum Aufmerksamkeit erregt.

Die knapp 50 Stimmberechtigten, die sich diszipliniert an die Hygiene-Regeln hielten, verabschiedeten schließlich das Budget für 2022 und bestätigten den aus Gruppenleitern und Referenten bestehenden Beirat für weitere drei Jahre. Mit stehenden Ovationen bedacht wurden Hüttenwart Fritz Weller sowie seine Gemahlin Irene, die sich insgesamt 30 Jahre lang um die auf 2.383 m Höhe gelegene Hauerseehütte gekümmert hatten (s. Bild). Die Aufgabe übernimmt seine bisherige Stellvertreterin, Julia Wurster.

Die wiedergewählten Mitglieder des Beirats:

Winz Schröter und Ralph Pfirrmann (Leiter der Ortsgruppen Bietigheim und Vaihingen), Andi Stiegler und Julia Wurster (Hüttenwarte), Wolfgang Uttendorfer (Wegewart) Dennis Helsch (Ausrüstung), Wolfgang Straub (Vorträge), Daniela Helsch (Medien), Horst Kittelmann (Sportabteilung), Max Faber (Jugend), Thomas Trenc (Ü30), Thomas Mayer (Familiengruppen), Wulf Henke (Alpinsportgruppe), Beate Haas (Sportklettern), Carsten Disselhoff (Mountainbiken), Jürgen Käser (Verbände), Eduard Moser (Datenschutz)